Es gibt Unternehmen, in denen Nachhaltigkeit ein Wert ist. Und es gibt Unternehmen, in denen sie eine Zahl ist. Die zweite Gruppe bekommt derzeit die besseren Finanzierungskonditionen, die längeren Lieferverträge und die Bewerbungen, auf die sie gewartet hat.
Dieser Vortrag räumt mit einer Verwechslung auf. ESG ist keine Haltungsfrage und kein Kommunikationsthema, sondern eine betriebswirtschaftliche Größe. Sie entscheidet heute an drei sehr konkreten Stellen über Geld: beim Zugang zu Kapital, beim Zugang zu Lieferketten und bei der Bewertung des Unternehmens. Wer das erst merkt, wenn die Hausbank oder der größte Kunde danach fragt, verhandelt aus der schwächeren Position.
Dr. Martin Bethke hat acht Jahre die Mission von National Geographic in Deutschland mitverantwortet und in der Geschäftsführung des WWF Deutschland die Unternehmenskooperationen geführt – unter anderem mit EDEKA, Procter & Gamble, PepsiCo, Schüco und L’Oréal. Er kennt beide Seiten des Tisches: die, die fordert, und die, die liefern muss. Heute berät er mittelständische Unternehmen dabei, aus dieser Anforderung einen Vorteil zu machen.
Was Ihr Publikum mitnimmt
- Woran man erkennt, ob Nachhaltigkeit im eigenen Haus gerade eine Kostenstelle ist oder ein Teil des Geschäftsmodells
- Die drei Stellen, an denen ESG konkret über Geld entscheidet – Finanzierung, Lieferkette, Bewertung
- Warum „ein bisschen weniger Schaden“ als Strategie nicht mehr trägt, und was an ihre Stelle tritt
- Zwei bis drei Dinge, die eine Geschäftsführung ab Montag ohne Budget selbst anfangen kann
Für wen
Geschäftsführungen, Beiräte und Gesellschafter mittelständischer Unternehmen. Führungskreise vor einer Strategie- oder Nachfolgeentscheidung. Verbands- und Kundenveranstaltungen im industriellen Mittelstand.
Format
30 bis 45 Minuten Keynote, auf Wunsch mit anschließender Fragerunde oder als Impuls mit moderierter Diskussion. Deutsch oder Englisch. Live, hybrid oder digital.
Zum Thema erschienen: „Nachhaltiges Wirtschaften als Erfolgsfaktor“ von Dr. Martin Bethke.