Die Werkzeuge sind eingeführt. Was sie mit Vertrauen, Anerkennung und Leistungsbeurteilung machen, weiß in den meisten Unternehmen niemand.
Die Forschung ist an dieser Stelle inzwischen unangenehm deutlich. Wird eine Arbeit als „mit KI erstellt“ gekennzeichnet, fällt die Bewertung schlechter aus – bei identischem Ergebnis. 45 Prozent der Beschäftigten gehen im Unternehmen offen mit ihrem KI-Einsatz um; der Rest arbeitet daran vorbei. Nicht aus Bosheit, sondern aus Unsicherheit. Und ob die Zusammenarbeit mit KI gelingt, hängt weniger am Modell als an den Regeln, die menschliches Urteil und maschinelle Ergebnisse zusammenführen.
Dieser Vortrag handelt deshalb nicht von Werkzeugen. Er handelt von der Frage, die danach kommt: Woran erkennen wir eigentlich gute Arbeit, wenn wir nicht mehr wissen, wie viel davon von wem stammt? Wer wird befördert? Wofür bedankt man sich? Und was passiert mit einem Team, in dem die Hälfte verschweigt, womit sie arbeitet?
Was Ihr Publikum mitnimmt
- Warum die Bewertung von Arbeit gerade leise unbrauchbar wird – und woran man das im eigenen Haus bemerkt
- Fünf Dimensionen, an denen sich Zusammenarbeit mit KI tatsächlich messen lässt
- Warum die Differenz zwischen dem, was die Führung berichtet, und dem, was die Belegschaft erlebt, die interessanteste Zahl im Unternehmen ist
- Eine Handvoll Regeln, die ein Führungskreis selbst festlegen kann, ohne auf eine Konzernrichtlinie zu warten
Für wen
Führungskreise, Personalverantwortliche, Betriebsräte, Geschäftsführungen. Besonders geeignet für Tagungen, auf denen KI bereits Thema war und die erste Begeisterung abgeklungen ist.
Format
30 bis 45 Minuten Keynote. Deutsch oder Englisch. Auf Wunsch mit einer Vorab-Erhebung im Haus – dann spricht der Vortrag nicht über Studienwerte, sondern über Ihre eigenen Zahlen, getrennt nach Führung und Belegschaft.
Grundlage sind unter anderem die Konstanzer KI-Studie 2026, Reif et al. (PNAS 2025) und Yokoi et al. (Strategic Management Journal 2026).