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Bodo Niggemann

Bodo Niggemann

Bodo Niggemann (geb. 1951) besuchte das Ernst-Schlee-Gymnasium in Hamburg, an dem er 1971 das Abitur ablegte. Danach studierte er zwei Semester Rechtswissenschaft in Hamburg. 1973 bis 1974 leistete er Zivildienst in der Privatklinik Guth in Hamburg. Anschließend studierte er von 1975 bis 1981 Medizin an den Universitäten Hamburg und Heidelberg. 1981 promovierte er in Heidelberg über das Thema Nierentransplantation bei Kindern.

Anschließend war Niggemann wissenschaftlicher Assistent in der Toxikologie an der medizinischen Hochschule Hannover. 1983 wechselte er an das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf und begann seine Facharztausbildung in der Kinderheilkunde. Im Jahr 1984 hospitierte er zwischenzeitlich in Magdeburg und Dresden. 1989 erwarb Niggemann die Anerkennung zum Facharzt für Kinderheilkunde. Von 1990 bis 2007 war er als Oberarzt an der Charité Berlin im Bereich der Pädiatrischen Pneumologie und Allergologie tätig. 1990 hospitierte er zum Erlernen der starren Bronchoskopie in Budapest. 1995 habilitierte er sich und wurde zum Privatdozenten an der Humboldt-Universität zu Berlin ernannt. Der Titel seiner Habilitationsschrift lautete Untersuchung zur Wertigkeit zellspezifischer Entzündungsmediatoren für ein Monitoring allergisch und bakteriell induzierter Entzündungen in vivo. 2001 erfolgte die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor.

Von 2007 bis 2012 war Niggemann Leiter des Zentrums für Pädiatrische Allergologie und Pneumologie an den DRK-Kliniken Berlin Westend. 2013 kam er zurück an die Charité, arbeitete erst im Allergiezentrum (sowohl in der Kinderklinik als auch in der Hautklinik) und war als Hochschullehrer im Modellstudiengang tätig. Von Mai 2014 bis Juni 2017 war Niggemann kommissarischer Direktor der Klinik für Pädiatrie m. S. Pneumologie und Immunologie am Charité-Campus Virchow-Klinikum. 2017 wurde er pensioniert.

Er ist Autor einer großen Zahl von wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Niggemann erhielt einige Auszeichnungen unter anderen 2001 den Albrecht-von-Graefe-Preis der Charité für herausragende Leistungen in der Lehre und 2014 den Daniel Bovet Award for Treatment & Prevention der European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) „für sein stetiges Engagement für die Prävention, Diagnose und Behandlung von allergischen Erkrankungen bei Kindern“. 2017 erhielt Niggemann die Lucie Adelsberger Medaille der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e.V.

Er ist Mitglied folgender Gesellschaften und Vereinigungen: American Academy of Allergy, Asthma and Immunology (AAAAI), Ärzteverband deutscher Allergologen (AEDA), Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI), Deutsche Gesellschaft für Kinderheilkunde (DGKJ), European Academy of Allergology and Clinical Immunology (EAACI), European Respiratory Society (ERS), Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA), Gesellschaft für Pädiatrische Pneumologie (GPP).

Niggemann ist mit der Ärztin Indina Niggemann verheiratet und hat vier Kinder. Er ist Schlagzeuger in der Ärzteband Echte Ärzte.

Berlin,
Deutschland
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Länder:
AT, CH, DE

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