Man kann viele Dinge sammeln: Ob Bierdeckel, Gartenzwerge, Schuhe oder Autos. Alles was mit Bananen zu tun hat oder gar Strandgut. Alles geht, wenn man will. Der Sammelleidenschaft sind keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon immer Bücher gesammelt. Erst waren es die Lustigen Taschenbücher, später alles von Stephen King bis T.C. Boyle und rechts und links davon alles, was nicht schnell genug aus dem Blickfeld verschwinden konnte. Irgendwann kamen dann die Bildbände dazu. Aber mit knapp 700 Büchern ist da definitiv noch Luft nach oben, solange der Platz nicht ausgeht. Denn schließlich gilt: „Ein Leben ohne Bücher ist möglich, aber sinnlos.“

Und wenn mal wieder die Frage im Raum steht, wie viele dürfen es denn noch werden, hier einige berühmte Sammler von Büchern, die weitaus mehr als 700 Bücher in ihrer kleinen (bis sehr großen) Bibliothek stehen haben.

Den Auftakt unserer Liste macht Marilyn Monroe, die ca. 400 Bücher ihr eigen nannte. George Washington besaß schon mehr als 1.200 Bücher, während die amerikanischen Talkmasterin und bekennende Buchliebhaberin Oprah mehr als 1.500 Bücher besitzt. Aber das ist alles gar nicht im Vergleich mit den Top 5 Sammlern, die in ihrer Leidenschaft in Dimensionen vorgestoßen sind, die sich kaum einer vorstellen kann.

# 5: Ernest Hemingway: 9.000 Bücher

Wenn man Debra A. Moddelmog und Suzanne del Gizzo’s „Hemingway in Context“ glauben schenken darf, nahm der Schriftsteller auf alle Reisen eine Bibliothek mit und kaufte beständig neue Bücher. Angeblich bis zu 200 pro Jahr.

Zur Zeit seines Todes besaß Hemingway ca. 9.000 Bücher in seiner Finca und weitere 800 auf Key West, die der Beginn einer weiteren Sammlung sein sollten.

# 4: Michael Jackson: 10.000 Bücher

Der King of Pop war auch ein König der Bücher. Michael Jackson kaufte regelmäßig Bücher bei Book Soup und Skylight in Los Angeles. “Er liebte die Abteilung mit Gedichten, ” so Dave Dutton von Dutton’s Books in Brentwood told zur L.A. Times. Ralph Waldo Emerson war einer seiner Favoriten.

Jacksons Anwalt Bob Sanger erzählte L.A. Weekly, dass der Pop Star ca. 10.000 Bücher auf seiner Neverland Ranch besaß. Laut Sanger hatte Jackson Lieblingsplätze und liess seine Bücher dort mit seinen Notizen und Lesezeichen liegen: „And I can tell you from talking to him that he had a very—especially for someone who was self-taught, as it were, and had his own reading list—he was very well-read.”

#3: Jay Walker: 20.000 Bücher

Jay wer? Ja, so geht es den meisten. Jay Walker ist Erfinder, Investor und Gründer von Priceline.com. Aber eigentlich ist er vielen Buchliebhabern durch seine extravagante Bibliothek in seinem Haus in Ridgefield, Conneticut, bekannt. Er selbst nennt sie “the Library of the History of Human Imagination”.

Und wenn man einen Blick hinein wirft bzw. werfen darf, dann versteht man das sehr gut. Sie hat drei Ebenen, eine Glasbrücke, schwebende Plattformen und, natürlich, sehr viele Bücher.

# 2: George Lucas: 27.000 Bücher

1978 gründete George Lucas die Lucasfilm Research Library in der zuerst Bücher aus seinem Büro in Los Angeles gesammelt wurden. Später wurde diese Bibliothek in sein Haupthaus auf die Skywalker Ranch verlegt. Zusätzlich zu den mehr als 27.000 Büchern enthält diese Bibliothek auch mehr als 17.000 Filme, Fotografien, Presseauszüge und so weiter.

Natürlich ist die Bibliothek nicht für die Öffentlichkeit zugänglich, aber sie steht laut Lucas Größen wie Alfred Hitchcock, Cary Grant, Clint Eastwood, Steve Martin, Edith Head, und Charlton Heston immer zur Verfügung. Was auch immer er uns damit sagen will.

#1: Karl Lagerfeld: 300.000 Bücher

Karl Lagerfeld, vielen sicherlich durch seine extrovertierte Art und seine Mode bekannt, ist ohne Zweifel einer der größten Buchliebhaber und Sammler, die es derzeit gibt. Er besitzt sage und schreibe mehr als 300.000 Bücher, verteilt auf sieben Wohnungen, und sagt selbst über sich: “Today, I only collect books; there is no room left for something else. If you go to my house, I’ll have you walk around the books. I ended up with a library of 300,000. It’s a lot for an individual.” Seine Sammlung umfasst Bücher in Deutsch, Englisch und Französisch. Teilweise kauft er bis zu 30 Bücher pro Tag und hat vertraute Buchhändler in Paris und in Hamburg, die für ihn nach Titeln Ausschau halten, um seiner Leidenschaft beständig Nachschub zu verleihen. „Meine Leute kennen mich“, sagt er, „und ich suche auch Sachen, die ich nicht suche.“ Bücher sind der Kern von Lagerfelds Kreativität.

 

Insbesondere zu der Sammelleidenschaft von Karl Lagerfeld gibt es einen wunderbaren, etwas älteren Beitrag in der FAZ, der ein besonderes Licht auf den Modeschöpfer und seine Beziehung zu Büchern wirft.

 

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